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Arbeitsleistungen


Wenn du eine Straftat begangen hast, kann dir der Staatsanwalt oder der Richter auferlegen, in deiner Freizeit gemeinnützig zu arbeiten. Dafür bekommst du kein Geld.

Während du die Arbeitsstunden leistest, kannst du gegenüber der Öffentlichkeit zeigen, dass dir Leid tut, was du getan hast.

Die Anzahl der Arbeitsstunden hängt von der Schwere der Tat und deinen Lebensumständen ab und ist somit eine Einzelfallentscheidung.

Achtung!

Wenn die Arbeitsstunden nicht gemacht werden, wird das Gericht einen Ungehorsamsarrest verhängen.

Du musst aber nicht abwarten, bis ein Richter oder Staatsanwalt über dich entscheidet. Manchmal kommt man ja selbst zu der Einsicht, dass man falsch gehandelt hat.

Dann kannst du dich an die Jugendgerichtshilfe oder an das IPP wenden, um schon frühzeitig Arbeitsstunden zu leisten. Die Chance, dass diese im Verfahren angerechnet werden, ist sehr groß.

Wie das Ganze praktisch funktioniert, erklären dir die Sozialarbeiter von der Jugendgerichtshilfe und dem IPP.

Deine Ansprechpartnerin

Frau Tscheschke

Telefonnummer 
0351-488 7514
Karikatur: stilisiertes Paragrafenmännchen in grün schwingt schwitzend den Besen.

Für Fachkräfte: