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Schadenswiedergutmachung


Anders als beim Täter-Opfer-Ausgleich (TOA), in dem die Klärung des Konflikts zwischen Täter und Opfer im Vordergrund steht, geht es bei der Schadenswiedergutmachung vorrangig darum, den entstandenen Schaden in angemessener Weise wiedergutzumachen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Schadenswiedergutmachung, z. B.:

  • du bezahlst den entstandenen Schaden aus eigenen Mitteln selbst oder
  • du begleichst den Schaden durch eigene Arbeitsleistung für den Geschädigten

Eine Schadenswiedergutmachung bietet sich zum Beispiel bei Verfahren wegen Sachbeschädigung, Diebstahl oder Unterschlagung an.

Voraussetzung ist natürlich, dass eine Einigung mit dem Geschädigten zustande kommt. Bereits beim IPP erhältst du die Möglichkeit, mit der Schadenswiedergutmachung zu beginnen.

Das Jugendgericht kann anweisen, dass du dich um Wiedergutmachung des Schadens zu bemühen hast.

Kannst du Bemühungen nicht nachweisen droht Ungehorsamsarrest!

Dein Ansprechpartner

Herr Nitsche

Telefonnummer 
0351-483 2288
Blick in einen Raum mit Parkettboden. Im Hintergrund eine große Topfpflanze. Im Vordergrund ein Holzstuhl. Jemand hat "Blöde Kuh" draufgeschrieben. Putzmittel und - tuch liegen daneben.

Foto: JGH Dresden