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Was kann ich selbst tun?


Wenn du selbst das Bedürfnis hast, etwas zu klären, ist es recht wahrscheinlich, dass dir das Geschehene Leid tut. Das ist gut! Denn es zeigt, dass du dich mit der Tat schon auseinander gesetzt hast und bereit bist, daraus zu lernen. Du hast dann gute Chancen, nicht wieder in die Situation zu kommen, eine Straftat zu begehen.

In der Spalte links siehst du, was du auch freiwillig und in eigener Entscheidung tun kannst, ohne dass dich das Jugendgericht dazu zwingen muss. Du zeigst damit, dass du für die Tat "gerade stehst". Wenn du meinst, das passt alles nicht zu dir, dann finde gemeinsam mit deinem Jugendgerichtshelfer eine Lösung!

Beachte: Dieselbe Liste- von "Arbeitsleistungen" bis "Psychologische Einzelgespräche"- findest du ebenfalls unter "Ambulante Maßnahmen". Das bedeutet, du kannst letztendlich vom Jugendgericht auch dazu verpflichtet werden. Wenn du die Verpflichtung dann nicht erfüllst, kannst du am Ende sogar mit Ungehorsamsarrest bestraft werden.

Also: Es gibt immer die Möglichkeit, etwas zu tun:

  • über das IPP
Mit den Mitarbeitern kannst du unkompliziert und jederzeit einen Termin vereinbaren. Auf eine Einladung musst du nicht warten.
  • über die JGH

Die Mitarbeiter werden dich anschreiben, wenn eine Anklage vorliegt.

Auch hier kannst du im Vorfeld der Hauptverhandlung die Angebote der JGH nutzen.

Achtung!

Den Kopf in den Sand stecken, bringt dich nicht weiter!
Es ist immer besser, wenn du auf die Angebote des IPP oder der JGH reagierst.