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https://jugendgerichtshilfe.dresden.de/de/selbst/sozialer-trainingskurs.php 08.04.2020 16:50:59 Uhr 27.10.2020 16:16:19 Uhr

Sozialer Trainingskurs

Eigenständige und starke Persönlichkeiten sind fähig:

  • anderen mit Respekt und Achtung zu begegnen,
  • andere Meinungen zuzulassen und
  • das tägliche Leben zu meistern

Ein Soziales Training wird dich auf diesen Weg bringen.

Der Richter kann dir die Teilnahme an einem Sozialen Trainingskurs auch anweisen. Das bedeutet: Du musst den Kurs besuchen.

Eine Handzeichnung ist dargestellt. Drei personifizierte Figuren sitzen in einem Stuhlkreis und unterhalten sich. Links sitzt ein blaues Ausrufezeichen, in der Mitte ein gelbes Fragezeichen mit Brille und rechts ein rotes Paragraphenmännchen.

Wichtig!

Wenn du der richterlichen Weisung nicht folgst, droht dir ein Ungehorsamsarrest.

Vielleicht ist dir aber schon klar, dass du etwas verändern willst. Dann kannst du dich selbst beim Jugendhelfer im Strafverfahren oder im IPP für einen Kurs anmelden. Wenn du das Soziale Training erfolgreich schaffst, wird das vom Staatsanwalt oder dem Richter anerkannt und gewürdigt.

Im Sozialen Trainingskurs lernst und übst du:

  • mit Unterstützung der Gruppe zu lernen, wie man sich in bestimmten Situationen nicht beeinflussen läßt und gewaltfrei handelt;
  • kritischer zu hinterfragen, was andere (auch Freunde oder scheinbar Stärkere) sagen;
  • sich eine eigene Meinung zu bilden, dazu zu stehen und auch danach zu handeln;
  • Stärken zu erkennen und sie bewußter für das eigene Leben zu nutzen;
  • über Schwierigkeiten zu sprechen und nach einer persönlichen Lösung zu suchen, die du für dich umsetzen kannst

Aggressionskontrolltraining

Das Aggressionskontrolltraining (AKT) ist eine besondere Form des Sozialen Trainings.

Gefühle wie Zorn, Wut, Ängste, Hilflosigkeit und Stress kennt jeder Mensch. Einigen Menschen fällt es aber sehr schwer, solche Gefühle auszuhalten. In manchen Situationen verlieren sie dann die Kontrolle über das eigene Handeln. Sie geben ihren Frust und Schmerz an andere weiter - provozieren, schlagen, bedrohen, beleidigen, verletzen Menschen und zerstören Eigentum.

So wie du hat aber jeder andere Mensch das Recht auf Leben, auf Schutz seines Körpers und seines Eigentums.

Im Aggressionskontrolltraining erkennst du,

  • in welchen Situationen bei dir aggressives Handeln ausgelöst wird;
  • weshalb du dich angegriffen fühlst und du darauf nur mit Gewalt geantwortet hast;
  • und dass es andere Wege gibt als „auszurasten“.

Dabei können dich die Trainer und die anderen Gruppenmitglieder mit ihren Erfahrungen und Anregungen unterstützen, deinen ganz persönlichen und gewaltlosen Weg zu finden.

Die Trainingskurse finden überwiegend in einer Gruppe mit maximal 12 Teilnehmern statt.

In manchen Fällen sind auch Einzelgespräche erforderlich, insbesondere dann, wenn du Angst hast dich in einer Gruppe zu zeigen und dort über dich zu sprechen.

Bevor ein Trainingskurs beginnt, wirst du erst einmal zu einem Vorgespräch eingeladen und kannst alle Fragen stellen, die dich bewegen. Die Trainer unterliegen der Schweigepflicht, das heißt, alle Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt.

Eine Handzeichnung ist dargestellt. Ein rotes Paragraphenmännchen mit grünen Boxhandschuhen schlägt auf einen braunen Boxsack. Es schwitzt.

Deine Ansprechpartnerin

Koordinatorin für soziale Trainingskurse

Frau Große

Besucheranschrift

Königsbrücker Straße 8
01099 Dresden


Themenstadtplan

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VVO-Auskunft

Telefon 0351-4887520
E-Mail kgrosse1@dresden.de


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